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Partizipation

Pädagogik


Die Beteiligung setzt an der Lebenswelt von Kindergartenkindern an, orientiert sich am Alter, an der Entwicklung und am Alltag. Für alle Kinder ist sie zudem von Handlungsorientierung geprägt, gibt Raum für Eigenverantwortung und Selbstbestimmung und unterstützt die Kinder mit Behinderung in ihrer Selbstwirksamkeit durch passende Hilfen wie Unterstützte Kommunikation und Umfeldsteuerung.

Vertrauensvolles und wertschätzendes Gruppen- und Einrichtungsklima als Basis für Partizipation

  • Das Personal orientiert sich an der Personenzentrierten Gesprächsführung, um Aussagen, Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle der Kinder zu spiegeln und zu verbalisieren sowie wertschätzend damit umzugehen. Dazu gehören auch die Begleitung bei Konflikten  und das Respektieren eines „Nein‘s“ der Kinder sowie ein Bezugserzieher in der Eingewöhnungsphase.

  • Von Beginn an erhalten auch nichtsprechende Kinder durch Hilfsmittel wie Gefühlewürfel, Talker, Symbolkarten und Kommunikationsbücher die Möglichkeit sich zu äußern und zu beschweren.

  • Regelmäßig finden Kinderkonferenzen und Stuhlkreise in den einzelnen Gruppen und der Gesamtkindergruppe („Gruppennamen für die einzelnen Gruppen finden“, „Spielzeugwünsche“, „Langweilige Kuschelecke“) statt.

  • Durch die Arbeit mit Ich-Büchern (Portfolio) haben die Kinder die Möglichkeit Vorlieben und Abneigungen mit Hilfe von Symbolen oder Bildern zu verbalisieren (z. B. Seite: Das gefällt mir, das gefällt mir nicht) sowie Beschwerden zu äußern.

  • Bei der projektorientierten Arbeit sind die Kinder am Zustandekommen und Entwickeln von Projekten beteiligt und gestalten Feste, Feiern und Veranstaltungen mit durch die Entscheidung für eine bestimmte Arbeitsgruppe, durch Inhalte und Ideen.








Individuelle und gruppenbezogene Beteiligung in Alltagsfragen


  • Die Kinder wählen Teilgruppen aus, in denen sie aktiv werden möchten (bei Festvorbereitungen, Projekten, Knaxiade Wochen oder Offenen Türen).

  • Bei der Abstimmung über das Motto für Feste wie Fasching oder den Spielzeugeinkauf für einen Gewinngutschein entscheiden sie demokratisch.

  • Individuell  äußern sie Vorlieben und Abneigungen beim Essen, bei der Kleidung, bei der Umgestaltung von Spielecken und Verschönerung von Räumen.

  • Kennzeichnend für die Freispielzeit ist die Bestimmung über Spielort, Spieldauer, Spielpartner und Spielart durch die Kinder.

  • Weiterhin entscheiden sie über den Sitznachbarn im Stuhlkreis, über die Person, die wickeln soll, oder über eine individuelle Pause.

  • In der Kinderkonferenz oder im Stuhlkreis werden Regeln für die Gruppe von den Kindern mit entwickelt und danach symbolisiert. (Beispiele: Nutzung der breiten Wellenrutsche, Gabelstapler fahren nur mit dem „Gabelstaplerführerschein“).


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